Oktober 2006

Mit einem gemeinsamen Kraftakt haben wir es geschafft, dass die Kommunalwahlen 2006 zu einem vollen Erfolg wurden. In der Stichwahl um das Amt des Göttinger Oberbürgermeisters setzte sich Wolfgang Meyer mit über zwei Dritteln der Stimmen klar gegen Daniel Helberg durch. Wir konnten die Mehrheit im Rat der Stadt Göttingen verteidigen und es gelang uns ebenfalls, die Mehrheit im Kreistag von der CDU zu erobern.
So viel zum Erfolg der Mutterpartei SPD. Aber wie sieht es mit den jungen Kandidaten der SPD, uns Jusos aus? Waren die Kommunalwahlen ebenfalls ein Erfolg für uns als Jugend-Parteiorganisation?
Mit Uta Kölz, Tom Wedrins, Christian Henze und Stephan Klecha schafften es vier unter 35-jährige in den Rat der Stadt Göttingen. Dadurch ist es uns Jusos möglich Kontakt zum Geschehen im Rat der Stadt zu halten und somit politisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. Unsere Themen werden das politische Geschehen Göttingens mitgestalten. Ebenfalls gratulieren kann man Marcel Riethig, der den Einzug in den Gemeinderat in Bovenden schaffte, Sören Steinberg, dem dies in Rosdorf gelang und Steffen Kreitz, der von nun an politische Verantwortung im Ortsrat Eddigehausen übernehmen wird.
Endlich schafften wir es wieder, zwei junge Kandidaten in den Kreistag zu bekommen. Dort werden von nun an Sören Steinberg und Gregor Motzer für frischen Wind und neue, jugendlich-frische Ideen sorgen. Dieser Erfolg auf ganzer Linie rundet nicht nur das SPD-Gesamtergebnis im Landkreis Göttingen ab, sondern wird nochmals deutlicher, wenn man dazu im Vergleich den (Miss-)Erfolg der anderen politischen Jugendorganisationen betrachtet.
Steffen Wittkopp schaffte es als einziger „unter 35-Jähriger" für die CDU in den Göttinger Stadtrat. Dagegen bleiben die Orts- und Gemeinderäte frei von jungen CDU-Kandidaten. Während die Grünen mit Marie Kollenrodt und die FDP mit Ben Schröter und Michaele Klages junge Kandidaten in den Stadtrat bringen, ist der aufwendige geführte Personenwahlkampf von Andreas Bosk und Stefan Pache komplett gescheitert.
Damit steht den Jusos in und um Göttingen nichts im Wege, in den nächsten Jahre in den Räten im Landkreis für frischen Wind und neue Ideen zu sorgen und für soziale und solidarische Politik einzustehen.
Thorsten Hasche 
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