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März 2006

Knoblauch-Kartoffelcreme "Skordalia"

 

Der Grieche oder die Griechin sagt dazu Skordalia. Für uns als Kontinental-Nordlichter hört sich das nach einer Blumensorte an, die mit bunten Knospen den Frühling begrüßt. In Wirklichkeit ist Skordalia aber die Wonne für Knoblauch-Freunde, denn gerade im Frühling ist der frische Knoblauch besonders mild, aromatisch und saftig zugleich!

 

Dieses Gericht eignet sich als Beilage besonders zu Fleisch, Fisch oder gebackenem Gemüse. Man kann es sogar als Brotaufstrich verwenden. Ob kalt oder warm - immer lecker, solange man nicht hinterher ein Bewerbungsgespräch hat!

 

 

Rezept für 4 Personen - also zwei Pärchen oder 4 Singles

 

* 250 g Kartoffeln (mehlig oder vorwiegend festkochend)

* 3 bis 5 Knoblauchzehen (beim Gemüseladen unbedingt frischen Knoblauch

kaufen, nicht die trockenen Teile aus dem Supermarkt!)

* 6 bis 7 EL Olivenöl

* 1 bis 2 EL Essig oder Zitronensaft

* Salz

 

 

Zubereitung:

 

Die ungeschälten Kartoffen waschen. In Salzwasser etwa 25 Minuten garen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln im Topf kurz nachtrocknen lassen.

 

Währenddessen die Knoblauchzehen schälen, danach mit einer Knoblauchpresse quetschen. 1-2 Esslöffel Salz dazu. Falls keine Knoblauchpresse in Griffweite ist, kann man die Knoblauchzehen zusammen mit dem Salz in einem Mörser zerkleinern! Den Knoblauchbrei mit Essig/Zitronensaft und dem Olivenöl mischen.

 

Dann die Kartoffeln pellen und zerdrücken. Nach und nach die

Öl/Knoblauch/Salzmischung dazugeben. Anders als bei fluffig-leichtem

deutschem Kartoffelbrei darf man bei diesem Rezept sogar einen Elektro-Mixer benutzen. Die Konsistenz wird dann cremiger und nicht so weich, soll aber so sein.

 

Die Mischung noch mal mit Salz abschmecken und mit einem Schneebesen aufschlagen, bis sie wirklich cremig ist. Das dauert nicht sehr lange! Man kann die Creme zum Schluss noch mit Petersilie, Thymianblättchen, schwarzen Oliven oder zerkleinerten Walnüssen garnieren!

 

Guten Appetit!

 

Martin Koch